DenkRaumGestaltung - Büro für Strategiebildung

Grundlagen

 


System-Denken bedeutet, immer in Wechselwirkungen zu denken, immer prozesshaft zu denken und immer kontextsensibel zu denken. Dieses Verständnis systemischen Denkens speist sich zunächst aus der Systembiologie (Ludwig von Bertalanffy), der Ökologie (GAIA-Theorie), der Evolutionstheorie Darwins, aus den Ergebnissen der Komplexitätsforschung bzw. Chaostheorie sowie der systemischen Therapie (Virginia Satir). Wichtige Bezugspunkte für systemisches Denken bilden für mich zudem asiatische Philosophien (Daoismus, Buddhismus, Hinduismus), die abendländische Prozessphilosophie (Heraklit, Gottfried Wilhelm Leibniz, Alfred North Whitehead) sowie die Prozesssoziologie (Norbert Elias) und das VUCA-Welt-Konzept.

Dialogisches Kommunizieren zielt auf das gemeinsame Verstehen von Begriffen, Konzepten und Denk-Mustern. Dieses Verständnis von Dialogischer Kommunikation baut zunächst auf dem Konzept des Dialogs von David Bohm auf. Hinzu kommen der Ansatz der Gewaltfreien Kommunikation von Marshall Rosenberg, die Schriften von Martin Buber („Das echte Gespräch“), die Kommunikationstheorie Paul Watzlawicks („Man kann nicht nicht kommunizieren“), das Konzept der themenzentrierten Interaktion (Ruth C. Cohn) sowie die Ansätze des radikalen Konstruktivismus (Heinz v. Foerster, Ernst v. Glasersfeld), welchen wiederum die Befunde der Quantenphysik in ihrer Kopenhagener Deutung zugrunde liegen.

Achtsamkeit ermöglicht umfassende Selbst-Klärung und Seins-Klärung - die Klärung handlungsleitender Werte, Ziele, Sinn-Systeme, Weltdeutungen. Zentrale Grundlagen dieses Achtsamkeitsverständnisses bilden vor allem asiatische Denk-Kulturen - insbesondere der Daoismus und der Zen-Buddhismus. Hinzu kommen aktuelle Achtsamkeits-Ansätze aus dem Westen (John Kabat-Zinn, Ellen Langer), Ansätze der humanistischen (Carl Rogers, Erich Fromm, Abraham Maslow) und der existenzanalytischen Psychologie (Victor Frankl), das Konzept des weisen Eigennutzes (Archie Bahm), Ergebnisse der Resilienz- und Salutogeneseforschung sowie Überlegungen zum achtsamen Leben, wie sie sich bei Epikur, den Stoikern und im us-amerikanischen Transzendentalismus (Ralph Waldo Emerson, Henry David Thoreau) finden.


Die theoretischen, konzeptionellen und ethischen Grundlagen meiner Arbeitsweise werden insbesondere in folgenden Publikationen deutlich: 

Achtsame Politik beginnt beim Einzelnen, in: Portal für Ethik und Achtsamkeit,
September 2018

Achtsamkeit und Politik. Wie Darwin, ein Schmetterling und Laotse dazu beitragen können, Politik besser zu verstehen, gute Politik zu machen und ein gutes Leben
zu leben, Münster: MV Wissenschaft, 2016 [
Inhaltsverzeichnis]

Politik neu denken.  Politiktheorie, Politikanalyse und politische Ethik jenseits von Newton und Descartes. Eine nichtduale Perspektive, Frankfurt a. Main: Peter Lang, 2012 [Inhaltsverzeichnis]

Anerkennung und Respekt. Geschlechterpolitik jenseits des Gender-Trouble,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B37-38/2011, S. 50 - 53

Von der Anti-Diskriminierung zum Diversity-Management. Ein Leitfaden, Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 2008


Weitere Buchpublikationen finden sich
hier.

 

 

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