DenkRaumGestaltung - Dr. Peter Döge

Profil

 


Grundsätzlich arbeite ich multimethodisch, interdisziplinär und interkulturell.

In diesem Sinne speist sich mein Zugang zum Systemischen Denken aus den Befunden der Quantenphysik in ihrer Kopenhagener Deutung, aus den Ergebnissen der Komplexitätsforschung bzw. Chaostheorie, aus der Evolutionstheorie Darwins, aus der Systembiologie (Ludwig von Bertalanffy), der Ökologie (GAIA-Theorie) sowie der systemischen Therapie (Virginia Satir). Wichtige Bezugspunkte für systemisches Denken bilden für mich zudem asiatische Philosophien (Daoismus, Buddhismus, Hinduismus), die abendländische Prozessphilosophie (Heraklit, Gottfried Wilhelm Leibniz, Alfred North Whitehead) sowie die Prozesssoziologie (Norbert Elias).

Mein Verständnis von Dialogischem Kommunizieren baut zunächst auf dem Konzept des Dialogs von David Bohm auf. Hinzu kommen der Ansatz der Gewaltfreien Kommunikation von Marshall Rosenberg, die Schriften von Martin Buber („Das echte Gespräch“), die Kommunikationstheorie Paul Watzlawicks („Man kann nicht nicht kommunizieren“), das Konzept der themenzentrierten Interaktion (Ruth C. Cohn) sowie die Ansätze des radikalen Konstruktivismus (Heinz v. Foerster, Ernst v. Glasersfeld).

Zentrale Grundlagen für Theorie und Praxis der Achtsamkeit bilden für mich in erster Linie asiatische Denk-Kulturen - insbesondere der Daoismus und der Zen-Buddhismus. Hinzu kommen aktuelle Achtsamkeits-Ansätze aus dem Westen (John Kabat-Zinn, Ellen Langer), Ansätze der humanistischen (Carl Rogers, Erich Fromm) und der existenzanalytischen Psychologie (Victor Frankl), das Konzept des weisen Eigennutzes (Archie Bahm), Ergebnisse der Resilienz- und Salutogeneseforschung sowie Überlegungen zum achtsamen Leben, wie sie sich bei Epikur, den Stoikern und im us-amerikanischen Transzendentalismus (Ralph Waldo Emerson, Henry David Thoreau) finden.


Die theoretischen, konzeptionellen und ethischen Grundlagen meiner Arbeitsweise werden insbesondere in folgenden Publikationen deutlich: 

Achtsamkeit und Politik. Wie Darwin, ein Schmetterling und Laotse dazu beitragen können, Politik besser zu verstehen, gute Politik zu machen und ein gutes Leben zu leben, Münster: MV Wissenschaft, 2016 [Inhaltsverzeichnis]

Politik neu denken.  Politiktheorie, Politikanalyse und politische Ethik jenseits von Newton und Descartes. Eine nichtduale Perspektive, Frankfurt a. Main: Peter Lang, 2012 [Inhaltsverzeichnis]

Anerkennung und Respekt. Geschlechterpolitik jenseits des Gender-Trouble,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B37-38/2011, S. 50 - 53

Von der Anti-Diskriminierung zum Diversity-Management. Ein Leitfaden, Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 2008


Weitere Buchpublikationen finden sich hier.

 

 

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